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Afrikanische Totenklage. Der Ausverkauf des Schwarzen Kontinents
Ob im Kongo, dem Schwerpunkt dieser Berichterstattung, ob im Sudan, in Angola, Nigeria oder an der Elfenbeinküste - überall bietet sich Peter Scholl-Latour nahezu dasselbe Bild: Krieg, Gewalt, Barbarei und Hunger zerstören Afrika und seine Menschen. Selbst jene Regionen, die zeitweise als relativ friedlich galten, scheinen in diesen tödlichen Sog unwiderruflich mit hineingezogen zu werden. In weiten Teilen herrschen Bürgerkriege und Stammesfehden, Hungersnöte und Seuchen, ein selbstherrlicher Diktator löst im Kampf um Macht und Bereicherung den nächsten ab. Peter Scholl-Latour geht den Ursachen auf den Grund. Er beschreibt die sozialen und kulturellen Hintergründe, die ein friedliches Leben auf so fatale Weise erschweren, und er nennt die Verantwortlichen: vor allem die westlichen Industrienationen. Er entlarvt Hilflosigkeit und Desinteresse einerseits sowie skrupellose Ausbeutung der wertvollen Rohstoffe andererseits. Klar wird: Heute, in der postkolonialen Zeit, sind es die gewaltigen (überwiegend mit amerikanischem Kapital finanzierten) Konsortien sowie die Mineral- und Erdölgesellschaften, die das absolute Sagen haben. Peter Scholl-Latour, der einst das letzte Gespräch mit dem ermordeten kongolesischen Nationalhelden Lumumba führte sowie dem späteren Staatschef Laurent Kabila bereits 1964 begegnete, kennt den afrikanischen Kontinent seit vielen Jahrzehnten. In seiner "Totenklage" vergleicht der renommierte Journalist die damalige mit der heutigen Situation, beschreibt seine Eindrücke und lässt Zeitzeugen zu Wort kommen, die ebenso wie er auf viele Jahre Erfahrung mit Afrika zurückblicken. Sein so erstaunliches wie erschreckendes Fazit: In Anbetracht der katastrophalen Situation erscheint die ehemalige europäische Kolonisation im Rückblick als eine "relativ humane Form" der Fremdherrschaft. Damals wurden Infrastrukturen geschaffen, es gab Schulen und Hospitäler. Heute sind die meisten dieser zivilisatorischen Errungenschaften zerstört. Die heutigen, an gnadenloser Profitmaximierung und Rohstoffspekulation orientierten Industrienationen hingegen ignorieren bzw. beschleunigen den unheilvollen Kreislauf aus Zerstörung und Chaos. Scholl-Latours "Totenklage" ist zugleich schonungslose Dokumentation und engagiertes Plädoyer gegen die Gleichgültigkeit der reichen Welt.
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Was zählt. Die Autobiographie des besten Managers der Welt.
Im Alter von 45 Jahren wurde Jack Welch der jüngste Vorstandschef in der Unternehmensgeschichte von General Electric. Mit beispielloser Konsequenz und Dynamik baute der promovierte Ingenieur das Elektronikunternehmen in 20 Jahren zu einem weltumspannenden Mischkonzern aus. Die einst von Thomas A. Edison gegründete Glühlampen-Firma wurde unter der Führung Welchs zum profitabelsten Konzern der Welt, zum Unternehmen mit der größten Marktkapitalisierung.
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Heiliger Krieg Inc. Osama Bin Ladens Terrornetz
Osama Bin Ladens Netz spannt sich über mehrere Kontinente. Es gleicht einem weltweiten Konzern, dessen Ziel der Heilige Krieg ist, ein mittelalterliches Konzept, das sich aber zugleich modernster Technologie bedient.
Peter Bergen ist einer der beiden westlichen Journalisten, die Osama Bin Laden persönlich begegnet sind. In diesem Buch macht er uns mit dem Mann bekannt, der für die Medien immer noch ein Phantom des Terrors ist. Bergen führt seine Leser ins hermetisch abgeschlossene Afghanistan, ...
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Unternehmer sein heißt frei sein. Mein Weg in die Unabhängigkeit.
Wenn Sie die Wahl hätten zwischen dem Ratgeber "Richtig schleudern. Alles über Zwillen, Gummis, Steinchen" und dem Buch eines gewissen David: "Vom Umgang mit Riesen. Wie ich Goliath bezwang", wofür würden Sie sich entscheiden? Für die Zwillenfibel? Dann sollten Sie Theo Lieven nicht lesen.
Lieven war David. Ein Knabe mit nix: Traum (Pianist) verloren, Studium (Mathe) verschlampt, "Vision"? -- Fehlanzeige. Härte? Kaum. Was hatte er dann? Lieven sagt es an vielen Stellen im Buch: Sinn für gute Gelegenheiten, Bodenständigkeit, Bauernschläue, Einsatzwillen, Durchhaltevermögen und ein Händchen fürs Machbare. Und Glück.
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